Zusatzbewässerung

Einsatz eines Düsenwagens zur Beregnung von Energiepflanzen
im Versuch zur Zweikulturnutzung
Foto: S. Schittenhelm, JKI

Nicht nur die zum Teil extrem trockenen Sommer der letzten Jahre haben verdeutlicht, dass das Wasserangebot einen der wichtigsten Faktoren darstellt, der unmittelbar auf die erreichbaren Biomasseerträge wirkt.

Im Rahmen des EVA-Verbunds untersucht das JKI in Zusammenarbeit mit dem ZALF sowie dem LTZ Augustenberg den Einfluss der Wasserversorgung auf die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Anbausysteme (konventionelle Fruchtfolgen, Zweikulturen-Nutzungssystem, Mischfruchtanbau). Besonders interessant sind dabei auch Versuche zu Wasserbedürftigkeiten neuer Energiepflanzenarten und -sorten.

Die Wasserversorgung ist gerade auch für leichte Standorte entscheidend, um züchterisch optimiertes Ertragspotenzial zu nutzen und gleichzeitig eine ausreichende Produktionssicherheit - vor allem in Trockenjahren - zu gewährleisten.

Allein in Niedersachsen (dem Standort des JKI) existieren derzeit mehr als 200.000 ha Beregnungsflächen, überwiegend in der Kartoffelproduktion. Es waren jedoch bislang kaum wissenschaftliche Erkenntnisse vorhanden, die sich speziell auf die Wasserversorgung im Zusammenhang mit dem Energiepflanzenanbau und auf damit verbundene ökologische und ökonomische Erfolgskriterien beziehen.

Ergebnisse

  • Kampagne "Deutschland hat unendlich viel Energie"
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