Gewässerschutz

Quelle: Peter Dethloff
Quelle: Peter Dethloff

Die Bedeutung der energetischen Verwertung landwirtschaftlich erzeugter Biomasse in Biogasanlagen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen denn als ein wichtiger Bestandteil der Energie- und Klimaschutzpolitik werden die Biogasanlagenkapazitäten weiter ausgebaut.

Mit dieser Entwicklung einhergehend wächst auch die Menge an Gärrückständen, die als Nebenprodukt in Biogasanlagen entstehen. Für die Landwirtschaft sind Gärrückstände wertvolle organische Düngemittel. Mit der pflanzenbaulichen Verwertung organischer Düngemittel sowie mit der Ausdehnung der Silomaisproduktion sind jedoch auch Risiken verbunden, speziell für den Gewässerschutz.

Wo diese aus Sicht des Gewässerschutzes liegen, welche Rolle alternative Biogassubstrate spielen und wie mit der Gärrestverwertung umgegangen werden kann, wurde im Rahmen einer 2-tägigen Gemeinschaftsveranstaltung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) erörtert. Die Fachbeiträge zu dieser Veranstaltung finden Sie unter dem Veranstaltungstitel: "Wirkungen und Folgen der Nutzung von Biomasse zur Biogasgewinnung auf Böden und Gewässer".

Außerdem beschäftigt sich ein noch im Ausbau befindliches Maßnahmebündel innerhalb des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe sowie im Rahmen des Energie- und Klimafonds (siehe aktuelle Förderschwerpunkte) mit der Optimierung der Energiepflanzenproduktion bis hin zu ökologischen Analysen der Auswirkungen von Gärrestdüngung auf Böden und Gewässer.

 

Link zu den Förderschwerpunkten.
Kampagne 'Deutschland hat unendlich viel Energie'
Wettbewerb Bioenergiedörfer
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Regionale Bioenergieberatung
Energie für Deutschland
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